Szenen einer Ehe: Schläge und Schüsse in der Nacht
Archiv
64-Jähriger schießt auf Frau und Tochter in Illingen – Jetzt steht er vor dem Schwurgericht – Versuchter Mord
Versuchten Mord wirft Oberstaatsanwältin Gabriele Gugau einem 64-jährigen Russen mit litauischer Staatsangehörigkeit vor, der in der Nacht vom 24. auf den 25. Juli in Illingen Schüsse auf seine Frau und seine Tochter abgefeuert hat. Beim Prozessauftakt vor dem Karlsruher Schwurgericht versuchte der Schütze, seine Tat als Affekthandlung zu erklären.
Der Tatort in Illingen: Die Haustür ist versiegelt, ein Einschussloch in der Scheibe zeugt vom Drama, das sich am 24. Juli 2016 an der Dillmannstraße abgespielt hat.Archivfoto: Huber
Illingen/Karlsruhe. Großes Glück hatte die 28-jährige Tochter des Angeklagten: Einer der Schüsse, die der Täter nach einem Streit mit seiner Ehefrau durch einen Türspalt und durch die Verglasung der Eingangstür abgefeuert hatte, traf sie zwar am Oberschenkel, verfehlte aber die großen Blutgefäße, so dass die Verletzung ohne Komplikationen ausheilen konnte. Später schoss der Mann noch auf das Fenster im Obergeschoss, hinter dem er seine Frau gesehen hatte. Dieser Schuss blieb ohne Folgen. Wenige Minuten zuvor hatte er seiner Frau allerdings den Lauf der Pistole über den Kopf gezogen und ihr eine Platzwunde zugefügt. Beim anschließenden Gerangel gelang es ihr gemeinsam mit ihrer Tochter, den aggressiven Mann aus dem Haus zu drängen, woraufhin er auf die Tür und das Fenster ballerte.
Wir freuen uns, dass Sie sich für
einen Artikel interessieren.
Jetzt registrieren und weiterlesen.
- ➔ Alle Webseiteninhalte
-
➔ Inklusive aller
Artikel
- ➔ Jederzeit kündbar
Sie sind bereits Abonnent? Hier einloggen