Symbiotische Verbindung
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Der Pianist Bernd Glemser und das Gewandhausquartett verwöhnen das Publikum im Kloster mit seelenvollen Klängen
Es sind nur wenige Plätze freigeblieben beim letzten Abend der diesjährigen Kammermusikwoche mit Bernd Glemser. Zu diesem Konzert hatte sich der Pianist mit dem Gewandhausquartett ganz besondere Freunde eingeladen.
Ein Konzert mit dem Gewandhausquartett markiert den Abschluss der diesjährigen Kammermusikwoche mit Bernd Glemser (re). Foto: Fotomoment
Maulbronn. Das zweite Klavierquartett opus 26 von Johannes Brahms eröffnet den Abend, und bald ist das Laienrefektorium des Klosters erfüllt von seelenvollen Klängen der vier Musiker. Selbst der Flügel scheint unter Glemsers Händen bei diesem sehnsuchtsvollen Quartett, das Brahms in Erwartung seiner lieben Freundin schrieb, eine besonders warme Färbung anzunehmen. In diese warmen Klänge hinein verschmelzen die drei Musiker Frank-Michael Erben (Violine), Anton Jivaev (Viola) und Jürnjakob Timm (Violoncello) und gehen mit dem Flügel eine symbiotische Verbindung ein. Geschmeidig fließt der erste Satz dahin, ohne die herzklopfende Sehnsucht vermissen zu lassen, die durch diesen Satz beständig hindurchscheint.
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