Sturm fällt Strommast aus Beton

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Mühlacker/Enzkreis. Seit das Sturmtief Andrea über den Enzkreis gefegt ist, sind schon ein paar Tage vergangen. Doch manche Spuren, die die Böen hinterlassen haben, sind nach wie vor zu sehen. Ein Opfer der Naturgewalt ist ein umgeknickter Strommast in Lomersheim. Die Folgen dieses Sturmschadens haben allerdings die Mühlhäuser zu spüren bekommen. In Mühlhausen sei am Donnerstag, als Andrea sich austobte, fast zwei Stunden lang der Strom ausgefallen, schrieb MT-Leser Siegfried H. Bühler am Wochenende dem Mühlacker Tagblatt. In der Tat, in ungefähr 600 Haushalten ging das Licht aus. Wie EnBW-Sprecherin Ramona Sallein auf Anfrage unserer Zeitung am Samstag sagte, sei die Stromversorgung in Mühlhausen zwischen 13.53 und 15.41 Uhr für eine Stunde und 48 Minuten unterbrochen worden. Grund: Der Sturm fällte einen 20-Kilovolt-Leitungsmast aus Beton an der Enz in Lomersheim. Ein nur wenige Meter entfernt stehender Mast blieb zwar aufrecht, wurde aber ebenfalls beschädigt.

EnBW-Monteur Jochen Hörnle vor dem umgeknickten Strommast bei Lomersheim.

EnBW-Monteur Jochen Hörnle vor dem umgeknickten Strommast bei Lomersheim.

„Drei Monteure der EnBW-Bezirksstelle Enzberg, die für das Gebiet von Wiernsheim bis Maulbronn zuständig ist, waren am Donnerstag von 12 bis 19 Uhr unentwegt unterwegs, um Schäden aufzunehmen und Umschaltungen vorzunehmen, damit die Leute wieder mit Strom versorgt werden konnten“, berichtet einer der Monteure, der Ötisheimer Jochen Hörnle.

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