Stühlerücken im Gemeinderat
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Neue Räte in Ölbronn-Dürrn verabschiedet – Große Umwälzung im Gremium
Ölbronn-Dürrn. Stühlerücken, besser: tauschen, war auch am Mittwoch im Gemeinderat Ölbronn-Dürrn angesagt, allerdings nicht im eigentlichen Sitzungssaal im Ölbronner Rathaus, sondern im Gemeindesaal der Evangelischen Kirchengemeinde in Dürrn. Dort wurden die scheidenden Gemeinderäte mit lobenden Worten und Urkunden verabschiedet und die neuen Gemeinderäte vereidigt.
Ölbronn-Dürrns Bürgermeister Norbert Holme (li.) begrüßt sieben neue Gemeinderäte (v. li.): Uwe Penzinger, Jens Leicht, Marcel Jäger, Mirjam Werthwein, Norman Tank (alle Freie Wähler), Ulrich Noller und Hans-Dieter Deuß (beide Aktive Bürger).
Bürgermeister Norbert Holme betonte, dass die sieben scheidenden Gemeinderäte nicht etwa abgewählt worden seien, sondern alle aus freien Stücken zurückgetreten sind, meist aus familiären oder beruflichen Gründen. Für die neuen Gemeinderäte hielt Hans-Dieter Deuß eine kurze Ansprache, in der er die Besonderheit Ölbronn-Dürrns herausstellte, die darin bestehe, dass es keine politischen Fraktionen im Gremium gebe, sondern nur bürgerschaftliche Vereinigungen. Der Frauenanteil sei ihm allerdings noch eindeutig zu niedrig, bedauerte Deuß, der die Kommunalpolitik als „Seele der großen Politik“ bezeichnete und dabei einen Freiburger Professor zitierte. Die direkte Demokratie fordere Mut und Kraft, und das solle man respektieren, wünschte er sich. Deuß bezeichnete es als Aufgabe, die Bürger mehr an der Kommunalpolitik zu beteiligen. Zudem sei angesichts der Konkurrenz, die sich Gemeinden mit neuen Bauplätzen und Gewerbegebieten machen würden, darauf zu achten, dass das Ortsbild und die Landschaft Ölbronn-Dürrns bewahrt blieben.
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