Streit unter Nachbarinnen: Kind wird befragt
Archiv
45-Jährige soll im Hausflur ihre Kontrahentin gewürgt haben
Maulbronn (lh). In einem Mehrfamilienhaus in Mühlacker ist seit einem Streit 2009 die Atmosphäre zwischen zwei Parteien angespannt. Nachdem sich die Kontrahenten nach eigenem Bekunden acht Jahre lang „aus dem Weg gegangen“ waren, eskalierte die Situation am 16. Dezember 2017 in einer mutmaßlichen Körperverletzung.
Am Dienstag fand der Zwischenfall, der sich im Eingangsbereich des Gebäudes abgespielt haben soll, vor dem Maulbronner Amtsgericht sein juristisches Nachspiel. Es galt zu klären, ob die 45-jährige Angeklagte ihrer acht Jahre älteren Nachbarin im Streit tatsächlich am Hals gepackt hat. Doch trotz eines ärztlichen Attests, das „flächenhafte Rötungen“ und „geringe Schluckstörungen“ bei der 53-Jährigen bescheinigte, und obwohl die Angeklagte und drei Zeugen – ihr Ehemann, die mutmaßliche Geschädigte und eine weitere Bewohnerin – ihre Sicht der Dinge schilderten, gab es vorerst kein Urteil. Amtsgerichtsdirektor Dr. Bernd Lindner: „Es steht Aussage gegen Aussage.“
Wir freuen uns, dass Sie sich für
einen Artikel interessieren.
Jetzt registrieren und weiterlesen.
- ➔ Alle Webseiteninhalte
-
➔ Inklusive aller
Artikel
- ➔ Jederzeit kündbar
Sie sind bereits Abonnent? Hier einloggen