Streit der „Hergöttla“ begeistert das Publikum

Archiv

Winterfeier der Eintracht Dürrn bietet köstliches Theaterstück

Ölbronn-Dürrn. Die „Dürrner Dieldappen“ sind stets ein Garant für beste Unterhaltung. Mit ihrem neuen Stück „Zwei Hergöttla“, einem schwäbischen Lustspiel aus der Feder von Thomas Deisser, hat die Theatergruppe des Gesangvereins Eintracht Dürrn bei zwei Vorstellungen das Publikum der Winterfeier begeistert.

Stimmungsgarant: die „Dürrner Dieldappen“ ziehen wieder alle Register.

Stimmungsgarant: die „Dürrner Dieldappen“ ziehen wieder alle Register. Foto: Martin Schott

Pfarrer Gotthilf Schertle, großartig gespielt von Uwe Kiefer, und Bürgermeister Karl Lämmle, köstlich in Szene gesetzt von Stefan Kettig, sind die beiden großen Männer im Ort, die „Hergöttla“ eben. Sie verbindet eine leidenschaftliche Feindschaft, warben doch beide vor 25 Jahren um dieselbe Frau. Hermine, grandios verkörpert von Regina Wacker, wurde die Frau des Pfarrers, worauf Karl aus Rache beim Abendmahl den ganzen Weinkelch ausgetrunken hat, was wiederum den Pfarrer tief erboste. Jetzt kämpfen Bürgermeister und Pfarrer wieder um eine Frau: das ältere Fräulein Eulalie, exzellent dargestellt von Angelika Bickel. Ihr gehören Grundstücke, auf die es die beiden für ihre konkurrierenden Pläne zum Neubau eines Kindergartens abgesehen haben. Eine heitere Kette heftiger Verbalinjurien nimmt ihren Lauf, als die Streithähne sich ungehört glauben und Eulalie „Spiritusfunzel“ und „Schnapsleberweible“ nennen ...

Wir freuen uns, dass Sie sich für einen logo Artikel interessieren. Jetzt registrieren und weiterlesen.

  • Alle Webseiteninhalte
  • Inklusive aller logo Artikel
  • Jederzeit kündbar

Sie sind bereits Abonnent? Hier einloggen

Artikel empfehlen