Stolperstein Nummer 21
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Beim Gedenken anlässlich der Reichspogromnacht kommen in Mühlacker neue Namen ins Spiel
Noch hat er keinen „eigenen“ Stolperstein. Dennoch wurde bei der Mahnwache zum Jahrestag der Reichspogromnacht am 9. November 1938 auch an Karl Ernst Gössel aus Enzberg erinnert, der im September 1940 in der Tötungsanstalt Grafeneck umgebracht wurde.
An Verfolgte und Ermordete während der NS-Herrschaft erinnern: 20 Kerzen – eine für jeden verlegten Stolperstein und vor allem das persönliche Schicksal dahinter– leuchten am Uhlandbau. Johannes Bastian referiert in einem kurzen Wortbeitrag über die Machtergreifung Hitlers und ihre schrecklichen Folgen. Dabei geht er auch auf Mühlacker Schicksale ein. Foto: Kollros
Mühlacker. Das Schicksal von Karl Ernst Gössel, der bei seiner Ermordung durch das NS-Regime gerade einmal 17 Jahre alt war, lag bisher weitgehend im Verborgenen. Eher beiläufig ist Christiane Bastian-Engelbert im Gespräch mit dem Enzberger Pfarrer Martin Merdes auf das junge Opfer aufmerksam geworden.
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