Störche stärken sich vor der Winterreise
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Junge Tiere legen Zwischenstopp auf den Wiesen in der Region ein, um vor dem langen Flug nach Afrika Futter zu suchen
Ein Anblick, der das Herz eines jeden Naturliebhabers und Tierfreund höher schlagen lässt: Der Klapperstorch ist in der Region wieder des Öfteren zu sehen. Ein beliebtes Refugium ist das Enztal zwischen Roßwag und Mühlhausen.
Schöner Anblick für Naturliebhaber und Tierfreunde: Störche im Enztal zwischen Roßwag und Mühlhausen – mit der Kamera eingefangen vom Leser unserer Zeitung, Horst Lachstädter.
Mühlacker-Mühlhausen.Lange Jahre hatte sich Meister Adebar in hiesigen Gefilden rargemacht, und warum das so ist, kann Klemens Köberle erklären, der im Vorstand von „Araneus“, dem Mühlacker Verein für Umweltbildung und Naturerfahrung, tätig ist. Eine große Verantwortung für das Fernbleiben der Störche trage die Landwirtschaft. Sie habe den Lebensraum der Tiere eingeschränkt und das Angebot auf deren Speiseplan, auf dem Mäuse und Insekten stehen. „Bei uns gibt es große Wiesenflächen, die sehr oft gemäht werden“, erklärt der Naturschutzfachmann. So seien die Populationen der Mäuse und Insekten – beide Tierarten könnten sich im hohen Gras besser fortpflanzen als im niedrigen–, zurückgegangen. „Wir haben zum Beispiel etwa zwei Drittel weniger Insekten als noch vor zwei bis drei Jahrzehnten.“ Außerdem hätten die Vögel früher auf den Häusern bessere Möglichkeiten zum Nisten gehabt. „Damals gab es viel mehr Ecken und Lücken, die heute aus Gründen der Dämmung beseitigt werden.“
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