Stimmgewaltiger Chor profiliert sich überzeugend
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„Die Neunte am Fünften“ im Pforzheimer Theater zu Gehör gebracht – Menschliche und glaubwürdige Wirkungskraft
Pforzheim. Unter dem Titel „Die Neunte am Fünften“ brachte das Theater Pforzheim am Tag vor Dreikönig sein Neujahrskonzert zu Gehör. Auf dem Programm stand Ludwig van Beethovens 9. Sinfonie. Obwohl das Musiktheater für diese Aufführung zuständig war, kam dadurch auch der Klassiker unter den deutschen Dramatikern zu Wort, allerdings mit keinem dramatischen Werk, sondern mit einem Teil einer zur vorklassischen Lyrik gerechneten Ode. Denn der krönende Abschluss der 9. Sinfonie d-Moll op. 125 von Ludwig van Beethoven ist ein Vokalsatz mit Schillers Worten „An die Freude“.
Nach der als „Eroica“ bekannt gewordenen 3. Sinfonie in Es-Dur op. 55 und der 5. in c-Moll op. 67 bildet dieser „Zwitter zwischen Sinfonie und Kantate“ den krönenden Abschluss der Reihe weltanschaulich-ideeller Sinfonien“. Komponiert in den Jahren 1823/24, gewidmet König Friedrich Wilhelm III. von Preußen, wurde dieses populärste Werk Beethovens am 7. Mai 1824 im Wiener Hofburgtheater uraufgeführt.
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