Still. Deutlich. Trägt.
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Fastenzeit: Gedanken von Pfarrerin Gabriele Goy, Mühlacker
Pssst – haben Sie was gemerkt? Überall in den Supermärkten stehen die wunderhübschen Osterhasen. Auch in den Bäckereien sind sie zu haben. In allen Farben verpackt oder sogar in Gold, mit Klappersüßigkeiten gefüllt oder mit einer Sonnenbrille im Gesicht, aus brauner, dunkelbrauner oder weißer Schokolade, aus rotem Zuckerwerk oder Mürbteig – für jeden ist etwas dabei. Und bunte Eier überall. Vom Huhn oder aus der Schokoladenfabrik. Aber – pssst, da ist noch was, was keiner so richtig mitkriegt. Weil es still und fast unsichtbar geschieht: Seit drei Wochen schon ist Fastenzeit – oder wie es in unseren evangelischen Kirchen eher genannt wird: Passionszeit.
Gabriele Goy, Mühlacker, Pfarramt PaulusII mit der Paul-Gerhardt-Gemeinde.
Oh jemine, die Christen wieder. Da will man sich einfach nur freuen am kommenden Frühling, an Osterhasen und Ostereiern, an Palmkätzchen und Primelchen. Und dann kommen die Christen wieder daher und heben den Zeigefinger. Nein, so ist es nicht gemeint. Auch wir freuen uns an den bunten Ostersachen. Wir wollen sie uns bloß noch ein bisschen aufheben. Und zwischendrin eine andere Zeit begehen, die uns wichtig ist.
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