Sternenfels sucht nach Optionen
Archiv
Flüchtlingsunterbringung wird zum Problem – Bau- und Verwaltungsausschuss prüft Objekte
Sternenfels. Dass Sternenfels bei der Anschlussunterbringung (AU) von Flüchtlingen unter Druck steht, wurde in der hitzigen Debatte des Gemeinderats vergangene Woche deutlich (wir berichteten). Mit einer knappen Mehrheit lehnte das Gremium das alte Rathaus in Diefenbach für diesen Zweck ab, weil dort nur etwa vier Personen Platz hätten. Die Begründung: Bevor der Betrag von 10000 Euro für den Umbau ausgegeben werde, müsse erst geprüft werden, ob in anderen Immobilien wie etwa dem Dorfgemeinschaftshaus in Diefenbach mehr Wohnraum zur Verfügung stehe. Nun hat sich laut Hauptamtsleiterin Jessica Raff am Dienstag der Bau- und Verwaltungsausschuss getroffen, um auszuloten, welche weiteren gemeindeeigenen Objekte für den Zweck der Unterbringung infrage kommen könnten.
Besichtigt wurden ein Teil des Bürgersaals in Sternenfels, das Dorfgemeinschaftshaus in Diefenbach und das Rathaus des Ortsteils. „Im Bürgersaal wäre Platz für fünf Personen, im alten Diefenbacher Rathaus für vier“, berichtet Raff. Wie viele Menschen im Dorfgemeinschaftshaus leben könnten und was es kosten würde, es dementsprechend umzubauen, müsse Architekt Martin Wypior noch ermitteln. Auf jeden Fall seien es mehr als fünf Personen. Fakt ist, dass die Gemeinde zu den bislang 29 Personen in AU bis 30. Juni 17 weitere aufzunehmen hat. Ob das am Ende gelingt, ist unklar. Zumal das Gremium noch abstimmen muss, welche Gebäude der Gemeinde zur Flüchtlingsunterbringung umgenutzt werden dürfen.
Wir freuen uns, dass Sie sich für
einen Artikel interessieren.
Jetzt registrieren und weiterlesen.
- ➔ Alle Webseiteninhalte
-
➔ Inklusive aller
Artikel
- ➔ Jederzeit kündbar
Sie sind bereits Abonnent? Hier einloggen