Sternenfels muss in den Datenschutz investieren
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Notwendiger Umbau des Komm-In kostet rund 33500 Euro
Sternenfels (lh). Weil die Situation im Komm-In in Sternenfels in datenschutzrechtlicher Hinsicht bedenklich ist, muss die Gemeinde rund 33500 Euro investieren, die nicht im Haushalt 2018 veranschlagt sind. Konkret geht es darum, den Bereich der Postagentur, des Ladens und die Verwaltungsaußenstelle – etwa das Einwohnermeldeamt und die Passstelle – voneinander abzutrennen.
Wie Architekt Martin Wypior am Donnerstagabend dem Gemeinderat erklärte, sei die ursprüngliche Idee des Komm-In gewesen, dort so viele Dienstleistungen wie möglich in einer „offenen und freizügigen Atmosphäre“ anzubieten. Das Problem dabei sei aber, dass dadurch viele Vorgänge der Verwaltung öffentlich seien, die eigentlich geheimbleiben müssten. „Bürger, die in die Einrichtung kommen, können etwa sehen, welche Unterlagen bei den Gemeindemitarbeitern auf dem Schreibtisch liegen.“ Und das sei inzwischen – und nicht erst seit der neuen Datenschutzgrundverordnung – nicht mehr zulässig.
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