Stengel-Elf setzt Erfolgsserie fort
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Spiel des Tages: Roßwag/Mühlhausen feiert gegen Aurich einen 6:1-Heimsieg und ist vorerst alleiniger Tabellenführer
Die Spielgemeinschaft (SG) Roßwag Mühlhausen hat am 8. Spieltag in der Kreisliga B7 Enz-Murr das Derby gegen den TSV Aurich mit 6:1 für sich entschieden und springt auf Tabellenplatz eins.
Der Schlusspunkt: Cevin Blattert (Mitte) nimmt in der 90. Minute Maß und erzielt das 6:1 für die SG Roßwag/Mühlhausen.
Mühlacker-Mühlhausen. Dass die SGler unter der Woche im Bezirkspokal gegen den SKV Erligheim antreten mussten und dabei den Achtelfinaleinzug perfekt machten, sah man den in grau gekleideten Kickern am gestrigen Sonntag kaum an. Von der ersten Minute an ging die Stengel-Elf mit viel Einsatz zu Werke und drückte dem Spiel ihren Stempel auf. Allerdings hielten die Gäste zunächst gut dagegen, weshalb es in der Anfangsphase wenig Offensivaktionen gab. Etwas überraschend fiel dann das 1:0, als Clemens Rinderknecht nach 13 Minuten im Strafraum frei zum Schuss kam und mit einem satten Schuss ins Schwarze traf. Aurich zeigte sich daraufhin angeknockt und verlor die defensive Stabilität, was den zweiten Treffer von Rinderknecht (19.) zur Folge hatte. Und mit dem 3:0 von Benjamin Hiller nach 39 Minuten schien die Partie schon gelaufen. Doch die Gäste rappelten sich noch vor der Pause wieder auf und kamen durch ihren Stürmer Marcel Rähmer zum 1:3-Anschlusstreffer (44.). Zu Beginn des zweiten Durchgangs hatten beide Mannschaften Schwierigkeiten, auf dem unebenen Rasen die Kugel laufenzulassen. Ständig gab es verunglückte Ballannahmen, Fehlpässe und Missverständnisse. Obwohl gerade die Hausherren eigentlich selbstbewusst agierten und das Spiel im Griff hatten, lief längst nicht alles glatt. Das änderte sich auch nicht nach dem 4:1, das der eingewechselte Cevin Blattert in der 66. Minute besorgte. Kurze Zeit später hätte Aurichs Rähmer beinahe noch einmal zugeschlagen, doch in SG-Keeper Steffen Krämer fand er zweimal seinen Meister. Danach schien den Gästen etwas die Puste auszugehen, so dass die Männer von Ulli Stengel vermehrt zu Kontern kamen. Allerdings kam bei diesen Angriffen häufig der letzte Pass nicht an, und auch über Standards waren die Hausherren ungefährlich, bis sich Rinderknecht in der 80. Minute bei einer Flanke richtig positionierte und per Kopf seinen Hattrick perfekt machte. Für den Schlusspunkt der torreichen Partie sorgte dann der gut aufgelegte Cevin Blattert, der kurz vor Schluss zum 6:1-Endstand traf.
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