Steinbruch will in die Tiefe gehen
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Illingen (fg). Die Rohstoffreserven des Steinbruchs Sämann in Illingen reichen nur noch für etwa drei Jahre, eine Erweiterung in der Fläche ist nicht möglich. Deshalb will der Steinbruch-Betreiber jetzt in die Tiefe gehen. Mit einer Tiefenbegrenzung von 205 bis 210 Metern über dem Meeresspiegel ist bislang allerdings ein Abbau in grundwasserführenden Gesteinsschichten ausgeschlossen. Aus diesem Grund hat das Unternehmen jetzt einen Antrag für eine wasserrechtliche Erlaubnis gestellt, auch im grundwassergesättigten Bereich Rohstoffe zu gewinnen und die Flächen mit eigenen Aufbereitungsabgängen sowie Fremdmaterial wieder verfüllen zu dürfen. Die Gemeinde Illingen begrüßt den geplanten Tiefenabbau im Steinbruch. Sie macht aber auch darauf aufmerksam, dass das Wasserrecht der Kläranlage „durch oder auf Kosten des Betreibers der Grundwasserabsenkung sicherzustellen“ sei.
Steinbruch will in die Tiefe gehen
Generell habe ein hydrogeologisches Gutachten ergeben, „dass unter Einhaltung bestimmter Randbedingungen sowohl der Rohstoffabbau als auch die nachfolgende Wiederverfüllung des grundwasserdurchströmten Bereichs in einer Art und Weise durchgeführt werden kann, die mit der Trinkwassergewinnung in den Brunnen ,Köpfwiesen‘ der Stadt Vaihingen vereinbar sind“. Vaihingen ist deshalb von den Planungen betroffen, weil das Grundwasser unter dem Steinbruch in südöstlicher Richtung fließt.
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