Steinbruch-Pläne wecken Emotionen
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Mühlacker-Enzberg. Lärm und Dreck, Erschütterungen und mehr Lkw-Verkehr: Es sind die vermeintlichen oder tatsächlichen Begleiterscheinungen, die rund um die Abbauflächen für Unruhe sorgen. Und das Thema weckt Emotionen, wie Theo Bellon bestätigen kann. Der Stadtrat vom Sengach weiß von einer breiten Front, die gegen die Erweiterungspläne mobil macht.
Im Konzept zur Rohstoffsicherung ein wichtiger Standort: der Steinbruch der Natursteinwerke im Nordschwarzwald (NSN) in Enzberg.Foto: Fotomoment
Eigentlich geht es nur um sogenannte Vorranggebiete, die nach den landesweiten Vorgaben für die Sicherung von Rohstoffen auch in der Region ausgewiesen werden sollen. Doch bei den Gegnern in Enzberg heißt das Motto: Wehret den Anfängen. Wenn das Verfahren einmal in Gang gesetzt und die potenzielle Erweiterungsfläche im Plan verankert ist, dann, so die Überzeugung, lasse sich daran nicht mehr rütteln. Deshalb hatten im Sommer vergangenen Jahres allein auf einer Unterschriftenliste 136 Enzberger Einspruch gegen die Pläne erhoben – aus dem Weiler Sengach und den Höhenlagen in Enzberg, aber auch aus der Kieselbronner Straße im Ortskern, wo die Anlieger zusätzlichen Lkw-Verkehr vom und zum Steinbruch fürchten. „Es gibt eine breite Front gegen die Erweiterung“, weiß Theo Bellon.
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