Steillagen-Wengerter schlagen Alarm
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Eckpunktepapier Artenschutz sorgt für Unruhe – Umweltminister Franz Untersteller verteidigt in Mühlhausen den Gesetzentwurf
Bei den Wengertern, die Steillagen im Enztal bewirtschaften, herrscht Alarmstimmung. Sie befürchten, die Landesregierung übertreibe es mit dem Artenschutz. Fakt ist: Ab dem 1. Januar 2022 sollen Pflanzenschutzmittel in Naturschutzgebieten verboten werden. Und die Felsengärten Mühlhausen sind seit 2012 ein Naturschutzgebiet.
Die Gebietskulisse der Steillagen an der Enz zwischen Mühlhausen und Roßwag ist eine einmalige Kulturlandschaft, die unter Naturschutz steht. Das hat Konsequenzen für die Wengerter. Fotos: Knapp, Arnold
Mühlacker. Wie groß die Unruhe unter den Wengertern ist, davon konnte sich Umweltminister Franz Untersteller am Donnerstagabend in Mühlhausen selbst überzeugen. 160 Menschen waren in die Gemeindehalle gekommen, um von ihm aus erster Hand zu erfahren, welche Perspektiven der Weinbau in der Enzschlinge überhaupt noch hat, wenn das Eckpunktepapier Artenschutz in Gesetzesform gegossen wird. Eingeladen hatten die Ratsfraktionen der Liste Mensch und Umwelt und der CDU, wobei Hobby-Wengerter und CDU-Gemeinderat Wolfgang Schreiber die treibende Kraft war und CDU-Fraktionschef Günter Bächle seine guten Beziehungen zum Umweltminister hat spielen lassen. Immerhin kennen die beiden sich seit Jahrzehnten – Bächle hat als Journalist für die Ludwigsburger Kreiszeitung aus dem Wahlkreis von Franz Untersteller berichtet. Trotz unterschiedlicher Parteibücher schätzen sich die beiden.
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