Steile Rebhänge zu pflegen, soll sich lohnen
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Weinberge bei Mühlhausen und Roßwag: Förderprogramm ILEK liefert Anstöße und Anreize für konkrete Projekte
Mühlacker/Vaihingen. Nach exakt dreijähriger Aufbauarbeit ist das Integrierte Ländliche Entwicklungskonzept ILEK entlang der Enzschleifen zwischen Mühlhausen und Roßwag seinen Kinderschuhen entwachsen. Nun sollen unterschiedlichste Vorhaben in Angriff genommen werden, die gleichzeitig Naherholungsbelange und Weinbergbewirtschaftung verstärkt in Einklang bringen sollen.
Kleine Exkursion, im Vordergrund links Staatssekretärin Friedlinde Gurr-Hirsch. Foto: Kollros
Am Samstag fand die Abschlussveranstaltung der dreijährigen Förderperiode des ILEK-Programms Enzschlingen in Mühlhausen und hoch über Roßwag und dort wiederum am Projektweinberg der Lembergerland-Kellerei statt. Zunächst erfolgte eine kleine Wanderung entlang der schroffen Muschelkalk-Felswände an den Weinbergen der Mühlhäuser Halde, dann ging’s mit Kleinbussen hoch zum Plateau des Projektweinbergs zwischen Lug und Roßwager Steinbruch, ziemlich genau 100 Meter über dem Flusslauf der Enz gelegen und gerade noch auf Illinger Gemarkung. Zuvor hatte Mühlackers Bürgermeister Winfried Abicht in Mühlhausen „an einem wunderschönen Fleckchen“ die Teilnehmer aus dem Enzkreis und dem Kreis Ludwigsburg begrüßt und an die Jahrhunderte lang gepflegte Weinbautradition erinnert. Aber auch daran, dass es an der Nahversorgung mit Dingen des täglichen Lebens im Dorf arg kranke und entschlossene Mühlhäuser deshalb unlängst eine Genossenschaft zum Betrieb eines Bürgerladens gegründet hätten.
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