Stefanie Seemann will erneut antreten

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Die Enzkreisabgeordnete der Grünen sendet im Vorfeld der Nominierungsveranstaltung zur Landtagswahl ein klares Signal

2016 zog Stefanie Seemann überraschend ins Landesparlament ein. Bei der Wahl 2021 will die 60-Jährige erneut für die Grünen ins Rennen gehen.

Stefanie Seemann will erneut antreten

Stefanie Seemann (hier rechts im Bild bei einem Schulbesuch in Mühlacker) vertritt im Landtag insgesamt 29 Kommunen aus dem Wahlkreis Enz und dem Betreuungswahlkreis Pforzheim. Sie will bei der Landtagswahl im Frühjahr 2021 erneut für die Grünen ins Rennen gehen. Foto: Archiv

Mühlacker. Das Signal, dass Stefanie Seemann aussendet, richtet sich zunächst einmal an die Parteimitglieder im Kreisverband. Voraussichtlich Anfang April finde die Nominierungsveranstaltung statt, bei der die Basis darüber entscheidet, welche Kandidaten in den Wahlkreisen Pforzheim und Enz antreten werden. Seemann kündigt im Gespräch mit unserer Zeitung an, dass sie es noch einmal wissen will. „Ich kandidiere, ob ich auch nominiert werde, ist eine andere Sache.“ Vom fünfköpfigen Vorstand werde sie Stand jetzt bereits von zwei Vorstandsmitgliedern in ihrem Bestreben unterstützt. Im Vorfeld der Wahl 2016 hatte sich die Mühlackerin im zweiten Wahlgang gegen Manfred Holzinger aus Remchingen durchgesetzt und dann bei der Wahl mit 27 Prozent der Stimmen das Direktmandat geholt – eine große Überraschung, mit der im Wahlkreis so niemand gerechnet hatte. Bei den letzten beiden Wahlen hätten sich die Grünen schwer getan, Kandidatinnen und Kandidaten zu nominieren, weil die Aussichten auf einen Einzug in den Landtag gering gewesen seien. Doch der politische Wind hat sich gedreht. Die Grünen befinden sich im Aufwind. Die Chancen, im Wahlkreis Enz in den Landtag einzuziehen, seien gegeben, stellt die gelernte Landschaftsgärtnerin nüchtern fest. „Allerdings ist das Ganze kein Selbstläufer.“ Sie müsse davon ausgehen, dass sie Gegenkandidaten oder -kandidatinnen bekommen werde. Die Mutter von fünf Kindern will mit Blick auf die Nominierung unter anderem mit ihrer Erfahrung punkten. „Ich bin seit vier Jahren im Amt. Meine Art ist es, auf die Menschen zuzugehen, ihnen zuzuhören und mit ihnen gemeinsam nach Lösungen zu suchen. Ich denke, dass mache ich recht gut. Das zeigen mir viele positive Rückmeldungen auf meine Arbeit, die ich nicht nur aus den Reihen meiner Partei bekomme.“

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