Staunen über neue Technologie

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Aktionstag am Enzkreis-Krankenhaus in Mühlacker ermöglicht den Besuchern Medizin zum Anfassen

Die Zeiten, dass Kritiker abwertend über das Krankenhaus in Mühlacker gelächelt haben, scheinen endgültig vorüber: Am Samstag konnten sich Interessierte davon überzeugen, dass die Enzkreis-Kliniken als Haus der Regelversorgung hinsichtlich Ausstattung und medizinischen Standards keinen Vergleich mehr scheuen zu brauchen.

Andrang herrscht beim Gefäß-Screening durch den Gefäß-Chirurgen Michael Lohmann, der an Besucher Bernd Raster per Ultraschall den Zustand der Halsschlagadern untersucht.

Andrang herrscht beim Gefäß-Screening durch den Gefäß-Chirurgen Michael Lohmann, der an Besucher Bernd Raster per Ultraschall den Zustand der Halsschlagadern untersucht. Foto: Kollros

Mühlacker. Jüngste Aufwertung des Hauses war vor vier Wochen die Zusammenführung der privaten radiologischen Praxis des Fachärzteteams um Karl Schnabel mit der Abteilung derselben Disziplin am Krankenhaus zur neuen „Radiologie Mühlacker“, also einer privatwirtschaftlich-öffentlichen Kooperation. Der Landkreis besorgte für rund 6,6 Millionen Euro die baulichen Voraussetzungen, die Praxis beschaffte mit nicht näher benanntem Millionen-Aufwand das technische Equipment. Man muss weit schauen, bis man eine Klinik in der Größenordnung jener auf dem Lindach findet, in der gleich zwei Magnetresonanztomographen (MRT) zur Diagnostik der Patienten bereitstehen. Und daneben Computertomographie mit speziellen Möglichkeiten zu Herzuntersuchungen, Mammografie, nuklearmedizinische Diagnostik und freilich konventionelles Röntgen.

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