Statik: Turn- und Festhalle ist gesperrt

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Die Stadt Knittlingen muss nach einer statischen Prüfung aus Sicherheitsgründen reagieren. Halle war nach der Corona-Zwangspause eben erst wiedereröffnet worden. Nun wird das Fundament des Gebäudes geprüft, und eine langwierige Sanierung könnte folgen.

Knittlingen.Es ist eine Nachricht, die den Knittlingern weniger als drei Wochen nach der Wiedereröffnung ihrer öffentlichen Hallen und Gebäude so viel Freude bereiten dürfte wie eine Wurzelbehandlung beim Zahnarzt. Das Bild passt, denn auch an der sichtlich in die Jahre gekommenen Turn- und Festhalle liegt das Problem tief in der Substanz und am Fundament verborgen: Am Gebäude wurden Risse festgestellt, die auf Setzungen zurückzuführen seien, wie Bürgermeister Heinz-Peter Hopp dem Mühlacker Tagblatt auf Anfrage erklärte.

Statik: Turn- und Festhalle ist gesperrt

Die Substanz bröckelt: Die 1936 erbaute Knittlinger Turn- und Festhalle wurde wegen Mängeln am Dach und am Fundament aus Sicherheitsgründen gesperrt. Der Übungsbetrieb der Breitensportler des TSV Knittlingen ist davon ebenso betroffen wie der Musik- und Kulturbetrieb.

Am Freitag voriger Woche hätten ein Statiker und der städtische Gebäudemanager Markus Dietz sicherheitsrelevante Schäden und Mängel festgestellt, die eine sofortige Sperrung der 1936 erbauten Turn- und Festhalle zur Folge hatten. Betroffen sei, wie Hopp mitteilt, auch das Satteldach mit seinem hölzernen Dachstuhl. Am Montag hätten die Untersuchungsergebnisse erst aufbereitet werden müssen: „Es gab eine entsprechende Abhandlung“, so Hopp vielsagend. Am Dienstag habe die Verwaltung dann umgehend den Gemeinderat informiert. Entsprechende Aufträge an Gutachter und Statiker wurden in die Wege geleitet.

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