Starkregen-Einsatz belastet die Stadtkasse
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Überlandhilfe und Ausrüstung der Feuerwehr schlagen zu Buche
Mühlacker. Das Unwetter mit Starkregen in der Nacht auf den 1. Juni hat nicht nur viele Privatleute heftig getroffen, sondern verursacht auch außerplanmäßige Kosten für die Stadt. Neben den Schäden an Gebäuden, Straßen und Wegen und den notwendigen Reparaturen am Kanalnetz schlägt allein der Großeinsatz der Feuerwehren mit rund 100000 Euro zu Buche.
Schwerstarbeit: Großreinemachen nach dem Unwetter in Lomersheim.Archivfoto: Deeg
Mehr als 230-mal waren die Helfer aus Mühlacker und den Umlandgemeinden in kürzester Zeit gefordert, weil Straßen und Grundstücke überflutet wurden. Die Einsätze sind, nachdem die Stadt nachträglich den öffentlichen Notstand erklärt hatte, für private Eigentümer kostenlos, allerdings muss die Stadt Mühlacker die Überlandhilfe durch andere Wehren – angerückt waren Kräfte aus Illingen, Ötisheim, Wiernsheim, Mönsheim, Eisingen, Engelsbrand, Neuenbürg, Pforzheim, Königsbach, Zaisenhausen und Bretten – mit insgesamt bis zu 50000 Euro vergüten. Hinzu kommen Ersatzbeschaffungen für die eigene Feuerwehr – Wassersauger, Schmutzwasserpumpen, Standrohre und anderes – im Gesamtwert von nochmals rund 50000 Euro, die unter einer neuen Haushaltsstelle „Starkregenereignis“ verbucht werden.
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