Stadtwerke-Chef: „Es ist ärgerlich“
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Mühlacker (the). „Es ist schade“, sagt Stadtwerke-Chef Jürgen Meeh. Allerdings hielten sich, nachdem eine Beteiligung an einem 400-MW-Offshore-Windpark vor der Nordseeküste gescheitert ist, die finanziellen Verluste für den kommunalen Energieversorger in Grenzen. „Wir hatten zwar einen internen Aufwand, aber wir hatten noch nichts investiert.“
Die Entwicklung sei ärgerlich, so der Geschäftsführer der Stadtwerke, die gemeinsam mit den Partnern im Verbund SüdWestStrom große Hoffnungen in das Projekt „BARD 1“ gesetzt hatten. Der Windpark ist bereits teilweise in Betrieb, dennoch entschlossen sich die Stadtwerke in dieser Woche, aus der Finanzierung auszusteigen und die Beteiligungsgesellschaft aufzulösen (wir haben im Wirtschaftsteil berichtet). Grund, so Meeh, seien die veränderten Rahmenbedingungen: Nachdem die Bank das Projekt an sich gezogen habe und einen Verkauf der kompletten Anlage nach ihrer Fertigstellung in zwei Jahren plane, habe sich die ursprüngliche Strategie der SüdWestStrom, möglichst frühzeitig nur Anteile der Anlage zu erwerben, zerschlagen. „Die Risikoeinschätzung, was Offshore-Windparks betrifft, hat sich zudem in den vergangenen zwei Jahren grundlegend verändert“, nennt Meeh einen weiteren, grundlegenden Aspekt, was die Stromerzeugung im offenen Meer betrifft.
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