Stadtverwaltung will Nothilfe-Fonds
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Angeschlagene Maulbronner Vereine könnten einen Zuschuss bekommen
Maulbronn (md). Die Maulbronner Verwaltung schlägt dem Gemeinderat vor, einen Notfall-Fonds in Höhe von 20000 Euro aufzulegen. Er soll Vereinen helfen, die wegen Corona finanzielle Probleme haben.
Mitte Mai hatte die Verwaltung die Vereine angeschrieben mit dem Angebot, unbürokratisch helfen zu wollen. Dabei bat die Verwaltung die Vereine auch um eine Lagebeurteilung ihrer finanziellen Situation. Das Gros der Vereine kommt demnach wohl noch ganz gut mit den Auswirkungen der Pandemie klar. Doch es gab auch Rückmeldungen, die deutlich machen, dass gerade durch den Wegfall von Festveranstaltungen und anderen Aktivitäten hier und da schon viel Geld in manchen Vereinskassen fehlt. Ein Beispiel ist die Stadtkapelle: An die 10000 Euro sollen den Musikern allein bis Ende 2020 fehlen. „Es geht uns vor allem um die hohen Kosten im Bereich der Dirigentenvergütungen, zusätzliche Reinigungskosten und die hohen Einbußen im Bereich Ausbildung und Veranstaltungen“, teilt der Vereinsvorsitzende Frank Duss der Verwaltung mit. Einige Vereine haben deutlich gemacht, dass ihre finanzielle Situation stark davon abhängt, beim Maulbronner Weihnachtsmarkt am zweiten Adventswochenende gute Umsätze erzielen zu können. Dazu merkt die Verwaltung an, dass die Durchführung des Weihnachtsmarkts wegen der Pandemie „leider immer unwahrscheinlicher“ werde. Die Stadt hilft Vereinen, die städtische Liegenschaften angemietet haben, die sie zurzeit nicht nutzen können, schon jetzt, indem sie Mietforderungen ausgesetzt hat. Der Gemeinderat soll am Mittwoch, 8. Juli, ab 19 Uhr in der Stadthalle über den Nothilfe-Fonds entscheiden.
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