Stadtteile bangen um ihre Infrastruktur

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Frage der Bargeldversorgung löst emotionale Diskussion im Gemeinderat aus – Lösung könnte ein „kleines Komm-In“ sein

Mühlacker. Es verschwindet die Post, der Einzelhandel macht sich rar, und dann schließt auch noch die letzte Bankfiliale: Die dörfliche Infrastruktur in den Mühlacker Stadtteilen war im Gemeinderat ein emotional diskutiertes Thema.

Wie berichtet, fordern die Mühlhäuser Stadträte nach dem Abzug der VR-Bank Neckar-Enz einen Bankautomaten als Mindestausstattung für ihren Ort. Dieses Anliegen umzusetzen, gestaltet sich allerdings, wie in der Debatte deutlich wurde, nicht einfach. Gerade einmal zehn Kunden pro Woche haben nach der Statistik des Betreibers in Mühlhausen Geld am Automaten geholt, als es diesen noch gab. Eine Abhebung verursache Betriebskosten von acht Euro, bezog sich Oberbürgermeister Frank Schneider auf Angaben der Bank und berichtete von einem Angebot, das Geld den Kunden nach Hause zu bringen.

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