Stadtrat vermutet „Umtriebe“

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Knittlingen (cb). Im Vorfeld des Volkstrauertags möge die Verwaltung dafür sorgen, dass die Friedhöfe einen würdigen Anblick bieten, forderte der Knittlinger SPD-Stadtrat Michael Arnold. Am vergangenen Sonntag habe er zum wiederholten Mal am Ehrenmal Dutzende abgebrannter Teelichter in symbolischer, für ihn schwer zu deutender Anordnung entdeckt. Solche oder ähnliche „Umtriebe“ müssten unterbunden werden, forderte er.

Die Stadt Knittlingen hat, wie berichtet, einen privaten Sicherheitsdienst engagiert, der unter anderem das Areal Schule/Friedhof im Blick hat. Die Mitarbeiter müssten eventuell ihre Route anpassen, verwies Bürgermeister Heinz-Peter Hopp auf einen Bereich an der Sporthalle, der neuerdings als Lagerstatt für bestimmte Gruppen diene und sich hinterher als „Saustall ohne Ende“ präsentiere. „Manchmal habe ich das Gefühl, die sind gar nicht da“, äußerte sich CDU-Sprecher Klaus Meiser unzufrieden mit dem privaten Security-Dienst und verwies auf den vergangenen Freitag, als sich an der Schule rund 40 junge Leute getummelt hätten. „Es gibt auch andere Anbieter“, sagte Meiser. Heinz-Peter Hopp gab zu bedenken, dass für ein umfangreicheres Aufgabenportfolio entsprechend tiefer in die Tasche gegriffen werden müsste. „Das ist dann auch eine Kostenfrage. Mehr kostet mehr.“

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