Stadträten geht es zu langsam voran

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Vorstellung des Knittlinger Nachtragshaushalts löst kontroverse Debatte aus – Mittel für Projekte nicht komplett ausgeschöpft

Knittlingen. Dafür, dass unter dem Strich eine geringfügige Abweichung im Vergleich zu den im Haushalt 2012 enthaltenen Zahlen stand – insgesamt 355000 Euro müssen weniger als geplant aus der Rücklage entnommen werden –, dauerte die Diskussion im Knittlinger Gemeinderat recht lange. Nachdem Kämmerer Manfred Dannecker ausführlich die von Änderungen betroffenen Posten dargestellt hatte, wurde es plötzlich grundsätzlich, als Sprecher verschiedener Fraktionen Kritik an den aus ihrer Sicht zu schleppenden Fortschritten von Projekten übten.

„Beim Busbahnhof sind wir 2012 zu wenig vorangekommen, die Situation dort ist nach wie vor sehr gefährlich“, nannte Evelyne Teschner-Klug (Alternative Liste) einen der Posten, für deren Planung oder Teilumsetzung Gelder in den Etat eingestellt wurden, die aber nicht komplett oder überhaupt nicht abgerufen worden sind. Auch beim Thema Mehrzweckhalle Freudenstein sei es nicht recht vorwärtsgegangen, sagte die Stadträtin. „Wenn Sie eine Weile nichts hören, heißt das nicht, dass die Sache im stillen Kämmerlein schlummert“, konterte Bürgermeister Heinz-Peter Hopp. Häufig sei der Grund für Verzögerungen nicht im Rathaus zu suchen, etwa wenn zunächst das Signal einer für Zuschüsse verantwortlichen übergeordneten Behörde benötigt würde oder wenn bestellte Gutachten auf sich warten ließen.

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