Stadt will nicht in Zugzwang kommen

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Umbaupläne eines Aussiedlerhofs werfen Fragen auf – Wasserversorgung soll nicht auf Kosten der Kommune gehen

Die geplante Modernisierung eines Aussiedlergehöfts hat den Knittlinger Gemeinderat beschäftigt. Vor allem das ungelöste Problem der Wasserversorgung stimmte die Räte skeptisch.

Knittlingen. Über insgesamt drei Anträge zur Befreiung von Bebauungsplanvorschriften hatte der Gemeinderat am Dienstag zu beschließen. Voran gingen teils intensive Diskussionen. So gedachte ein Bauherr, neben weiteren Befreiungswünschen seinen Neubau mit einem Zugriff auf das Grundstück des Nachbarn zu verwirklichen, was dessen Zustimmung zum Eintrag einer Baulast voraussetze. Bürgermeister Heinz-Peter Hopp schlug vor, zuständige Stellen des Landratsamtes sollen den Antrag nochmals unter Berücksichtigung nachbarschaftlicher Belange prüfen. „Wenn der Nachbar der Baulast nicht zustimmt, darf die Verwaltung keine Baugenehmigung erteilen“, stellte Stadtrat Karl Hähnle kurz und bündig fest. Mehrheitlich lehnte das Gremium diesen Antrag ab. Der Bauherr möge dem Bebauungsplan entsprechend bauen. Einem weiteren Antrag wurde mehrheitlich zugestimmt mit der Maßgabe, dass der Bauherr sein Haus um 90 Grad dreht.

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