Stadt will in neues Lokal investieren
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Gartenschau-Gastronomie soll kein Provisorium sein – Vorschlag des Caterers Polster gilt als Favorit
Mühlacker. Im Bemühen, den Wunsch der Bevölkerung nach einer Dauergastronomie auf dem Gartenschaugelände zu erfüllen, will die Stadt Mühlacker nach der vergeblichen Suche nach einem Investor nun selbst aktiv werden. Die Idee: Statt eines provisorischen Pavillons für das Catering wird am Waldensersteg ein echtes Lokal gebaut, das die Stadt nach der Gartenschau übernimmt und weiterverpachtet.
Variante Polster: Der Gastronomie-Komplex mit Biergarten könnte über 2015 hinaus genutzt werden.
Die Variante, die am Abend im Gartenschauausschuss spontan zum Favoriten erklärt wurde, geht auf ein Angebot der Catering-Firma Polster zurück, die an den 128 Tagen der Gartenschau die Besucher bewirtet. Sie würde statt eines Provisoriums einen solideren und beheizbaren Gastronomie-Komplex mit 60 Sitzplätzen unterm Dach und einem Biergarten bauen, der über die Gartenschau hinaus genutzt werden kann. Für rund 300000 Euro müsste die Stadt danach das Gebäude samt Inventar und (öffentlicher) Toilette übernehmen und an einen neuen Wirt oder Betreiber – zum Beispiel eine Brauerei – verpachten. Weil 200000 Euro für eine WC-Anlage und einen Kiosk ohnehin im Gartenschau-Etat veranschlagt sind, wären 100000 Euro zusätzlich zu finanzieren.
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