Stadt übernimmt Trägerschaft nicht

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Mühlacker (ts). Die Stadt Mühlacker übernimmt bis auf Weiteres die Anstellungsträgerschaft für die Beschäftigten in der Kinder- und Jugendsozialarbeit in Mühlacker, der offenen Jugendarbeit in Enzberg sowie in der Schulsozialarbeit doch nicht selbst. Das hat der Gemeinderat nun beschlossen. Ein wesentlicher Grund: Dadurch würden der Kommune insgesamt Mehrkosten von gut 114000 Euro entstehen. Außerdem, so Johanna Bächle, Leiterin des Amts für Bildung und Kultur, sei die „Fachlichkeit der Verwaltung“ in Bezug auf pädagogische Aufgaben begrenzt.

Auslöser für die Überlegung, dass die Stadt die Anstellungsträgerschaft künftig vielleicht selbst übernehmen könnte, waren, wie es der Sprecher der Liste Mensch und Umwelt, Klemens Köberle, ausdrückte, „gewisse Unebenheiten“ bei der gemeinnützigen Gesellschaft Plan B und dem Verein Miteinanderleben als Träger. Doch angesichts der zu erwartenden Kosten und einer zu befürchtenden Überforderung des zuständigen Amts rücke die LMU von ihrem früheren Anliegen ab. Allerdings fordere seine Fraktion ein „durchgängiges Konzept“ beziehungsweise ein „Gesamtpaket“ für Kindersozialarbeit und Jugendarbeit, wobei auch das Jugendhaus einbezogen werden solle.

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