Stadt setzt auf Sperrgrundstücke
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Nein zur Steinbruch-Erweiterung: Gemeinderat erklärt zwei städtische Flächen für unverkäuflich
Mühlacker. Ein konkretes Kaufangebot gibt es nicht, auch der rechtliche Status ist nicht vollständig geklärt. Dennoch wollen die Stadt Mühlacker und ihr Gemeinderat mit ihrem Beschluss vom Dienstagabend ein klares Zeichen setzen: Zwei städtische Grundstücke, die im potenziellen Erweiterungsgebiet des Steinbruchs in Enzberg liegen, werden – sollte irgendwann eine Anfrage kommen – ausdrücklich nicht an das Unternehmen Natursteinwerke Nordschwarzwald (NSN) verkauft.
Brisantes Thema: Der Steinbruch der NSN in Enzberg würde gerne erweitern. Foto: Kollros
Die vielen Gegner einer Steinbrucherweiterung im Publikum – es mussten eigens zusätzliche Stühle herbeigeschafft werden – waren’s zufrieden und reagierten mit Applaus auf das einstimmige Votum. Ob der „Vorratsbeschluss“ (Oberbürgermeister Frank Schneider) am Ende das Verfahren stoppen könnte, ist zwar unklar, dennoch geht es auch darum, Signale auszusenden: Die Stadt steht entschlossen hinter dem Enzberger Widerstand. „Wir wollen ein Pfand in städtischer Hand halten“, beschrieb OB Schneider die Zielsetzung des Beschlussvorschlags, der sich auf zwei schmale Geländestreifen von 2134 und 1434 Quadratmetern Größe bezog.
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