Staatsschutz hat Lederfabrik im Blick

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Areal in Enzberg ist Polizei als Schauplatz rechter Konzerte bekannt – Antifa bekennt sich zu einer Sachbeschädigung am Wochenende

In Internetverlautbarungen wird von einer Sachbeschädigung mit politischem Hintergrund am vergangenen Wochenende auf dem Areal der alten Lederfabrik in Enzberg berichtet. Mitglieder der linken Szene bekennen sich darin zu einem „Angriff“, weil ein Konzert mit rechtem Einschlag geplant gewesen sei .

Staatsschutz hat Lederfabrik im Blick

Auf dem Areal der alten Lederfabrik in Enzberg finden offenbar häufiger Konzerte der rechten Szene statt. Linke Aktivisten haben nun Scheiben eingeworfen, um eine Veranstaltung zu verhindern. Foto: Huber

Mühlacker-Enzberg. „In der Nacht vor einem geplanten NSBM-Konzert haben wir die Location (...) angegriffen. Mit Pflastersteinen haben wir die Scheiben eingeschmissen und Buttersäure hineingeworfen“, heißt es in einem „Bekennerschreiben“ der „Antifaschistischen Aktion“, kurz: Antifa. In einem weiteren Beitrag hatte der Karlsruher Ableger der linken Bewegung den Konzertabend, der mutmaßlich am Samstag in der Lederfabrik hätte stattfinden sollen, als Veranstaltung mit rechter Attitüde gebrandmarkt. „Es ist eine Subkultur, in der sich auch Neonazis und andere Rechte wohlfühlen können“, hieß es in einer am Samstag veröffentlichten Erklärung. Darin wird den eingeladenen Bands, darunter eine Schweizer Formation, eine mangelnde Distanz zum Genre des „National Socialist Blackmetal“, kurz NSBM, unterstellt. Im Bekennerschreiben ist als Schauplatz die Adresse einer Firma, die in der Lederfabrik angesiedelt ist, angegeben. Eine Bestätigung der Behörden gibt es dafür nicht.

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