Staatsanwaltschaft prüft Umstände des Wettfischens

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Etliche Bürger vermissen bei der PETA-Aktion das nötige Augenmaß

Mühlacker-Mühlhausen. Ob sich der Sportfischerverein Mühlhausen auf Ermittlungen der Staatsanwaltschaft einstellen muss, steht noch in den Sternen. Jetzt muss die zuständige Justizbehörde in Pforzheim erst einmal ihre Hausaufgaben machen und prüfen, ob es tatsächlich Anhaltpunkte dafür gibt, dass die Fischer in Mühlhausen beim Wettangeln im Rahmen des Fischerfests gegen ein Gesetz verstoßen haben und somit eine Straftat vorliegt.

„Wir sind zurzeit dabei, die Umstände, unter denen die Veranstaltung stattgefunden hat, zu klären“, erklärt der Pressesprecher der Pforzheimer Staatsanwaltschaft Bernhard Ebinger. Während die Mühlen der Justiz mahlen, erfahren die Angler im Rahmen des Facebook-Auftritts unserer Zeitung (www.facebook.com/MuehlackerTagblatt) viel Rückendeckung. Der Tenor der Zuschriften: Die Reaktionen der Tierschützer von PETA seien überzogen. „Ein Wettangeln mag ja speziell sein und sicherlich nicht jedem einleuchten. Die Vorgehensweise von PETA steht allerdings in keinem Verhältnis und steht eher für Dogmatismus statt sachlichem und förderlichem Dialog. Medienwirksam ist PETA stets“, lautet einer der Beiträge.

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