Spurensuche zieht Kreise

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Von Maik Disselhoff

Martin E. Kautter lässt das Schicksal seines Onkels Erich nicht los, der 1943 im Alter von 18 Jahren an der Ostfront fiel. Die Reise an Erichs Grab, das sich im ukrainischen Charkow befindet, stößt in der Region auf großes Interesse.

Martin E. Kautter lässt das Schicksal seines Onkels Erich nicht los, der 1943 im Alter von 18 Jahren an der Ostfront fiel. Die Reise an Erichs Grab, das sich im ukrainischen Charkow befindet, stößt in der Region auf großes Interesse.

Mühlacker. Martin E. Kautter, der aus Mühlacker stammt und zurzeit im elterlichen Haus an der Hindenburgstraße lebt, will ans Grab seines Onkels reisen. Erich Kautter hat seine letzte Ruhestätte auf einem riesigen Soldatenfriedhof im ukrainischen Charkow gefunden – als eines von Tausenden Opfern des Zweiten Weltkriegs. Doch nicht nur Martin E. Kautters Familie wurde durch den frühen Tod eines Angehörigen auf eine harte Probe gestellt.Martin E. Kautters Beispiel regt neue Nachforschungen anDeshalb hatte der 56-jährige Fotograf die Plattform unserer Zeitung genutzt, um anderen Menschen eine ungewöhnliche Offerte zu unterbreiten: Er will für alle Angehörigen aus Mühlacker, die ebenfalls Familienmitglieder auf dem deutschen Soldatenfriedhof in Charkow haben und nicht selbst dorthin reisen können, Aufnahmen vom Namen des Gefallenen auf der Stele beziehungsweise vom Grabfeld machen.

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