Spurensuche führt nach Mühlacker
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Irina Commer stößt durch einen Bericht unserer Zeitung auf ihren Großonkel Theodor Slepoj, der den Naziterror nicht überlebte
Die Stolperstein-Aktion, über die unsere Zeitung mehrfach berichtet hat, findet ein überraschendes Echo im fernen Dortmund. Irina Commer erfährt durch einen Artikel im Mühlacker Tagblatt mehr über das Schicksal ihres Großonkels und NS-Opfers Theodor Slepoj.
Erinnerung an Theodor Slepoj. Foto: Disselhoff
Mühlacker. Die Jüdin Irina Commer, geborene Slepoj, weiß nicht viel über die Familiengeschichte ihres Vaters. Der 79-Jährige lebt in Jerusalem und redet wenig über die Zeit des Krieges, die schmerzhafte Erinnerungen weckt. „Es ist so viel verloren gegangen“, sagt Commer, die aufgrund eines Artikels, der im Mai 2009 in unserer Zeitung veröffentlicht wurde, mehr über das Leben ihres Großonkels Theodor Slepoj erfahren hat. Neben dem 1889 nahe Kiew geborenen Fabrikanten, der zuerst in Ötisheim und später in Mühlacker als Unternehmer tätig war, wurden noch weitere Familienangehörige der Slepojs von den Nazis ermordet.
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