Spur führt ins Gummibärenland
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Nach dem Alarm in Mühlacker: Bundespolizei sucht nach dem Eigentümer des herrenlosen Trolleys
Mühlacker. Am Bahnhof Mühlacker geht tags darauf alles wieder seinen gewohnten Gang, doch die Neugierde bleibt: Wer vergisst am Bahnsteig einen nicht eben kleinen Rollkoffer, der nichts anderes enthält als ein wenig Krimskrams und ein großes Glas mit Gummibärchen? Auch am Freitag wartete die zuständige Bundespolizei vergeblich darauf, dass sich der Eigentümer des ominösen Gepäckstücks meldet.
Riesen-Aufwand: Der Großeinsatz am Mühlacker Bahnhof kostet nicht nur Nerven, sondern auch eine Menge Geld. Die Bahnstrecke ist für zwei Stunden komplett gesperrt.
Ob dies für ihn ratsam wäre, steht auf einem anderen Blatt. 20 Schutzpolizisten aus dem Zuständigkeitsbereich der Polizeidirektion Pforzheim, fünf Beamte der Kriminalpolizei, ein Polizeihundeführer und drei Streifenwagenbesatzungen der für die Bahnhöfe zuständigen Bundespolizei, die beiden Sprengstoffexperten aus Böblingen plus Rettungsdienst und Feuerwehr in Bereitschaft – der Großeinsatz, der durch das herrenlose Gepäckstück ausgelöst wurde, hat nicht nur Nerven gekostet. Ganz abgesehen davon musste die Bahn für zwei Stunden den Zugverkehr einstellen beziehungsweise umleiten, was ebenfalls nicht geringe Kosten verursacht.
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