Spritztouren führen ins Gefängnis

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Kieselbronn/Pforzheim (weg). Keinen Führerschein, aber große Freude am Autofahren entwickelte ein inzwischen 23-Jähriger im Vorjahr in Kieselbronn. Dieses „Hobby“ brachte ihm jetzt eine zweieinhalbjährige Haftstrafe vom Schöffengericht unter Vorsitz von Amtsgerichtsdirektor Oliver Weik ein. Das Vorgehen des Mannes war recht einfach; er ging in unverschlossene Garagen und schaute nach, ob im Fahrzeug der Schlüssel steckte. Das war nicht ganz selten der Fall. Also fuhr er los. Besuchte die Freundin, Freunde, Bekannte. Dann stellte er das Auto wieder in die Garage zurück.

Wären die Autos nicht oft ziemlich beschädigt gewesen, hätten sich die Besitzer möglicherweise nur über den hohen Benzinverbrauch gewundert. So aber stand das „Heilige Blechle“ meist verbeult in seiner Behausung. Oder stand in der Nähe. Oder lag, mit Totalschaden, irgendwo.

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