Spreizer und Metallscheren retten Unfallopfer
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Gemeindeversicherungs-Verband unterstützt Anschaffung eines hydraulischen Rettungssystems für die Feuerwehr Ölbronn-Dürrn
Ölbronn-Dürrn (mars). Ein Horror ist der Gedanke, als Fahrer oder Beifahrer verletzt in einem Unfallauto zu liegen, dessen Türen oder Fenster sich nicht öffnen lassen, weil die Karosserie verzogen ist. Aber solche Situationen gibt es, und die Feuerwehr Ölbronn-Dürrn bereitet sich auch auf solche speziellen Hilfeleistungseinsätze in ihren Übungen immer wieder vor. „Unentbehrlich in solchen Unfallsituationen ist das richtige Werkzeug, mit dem man die Insassen befreien kann“, wissen Jürgen Braun, Kommandant der Feuerwehr Ölbronn-Dürrn, und Abteilungskommandant Thomas Meier. Die Karosserien der Fahrzeuge würden immer massiver. Was an sich gut ist, weil es die Insassen schützt, hat eine Kehrseite: Für die Einsatzkräfte wird es immer schwieriger, mit Hilfe der bisherigen Rettungsspreizer und Rettungs-Metallscheren Unfallopfer so schnell wie möglich zu befreien.
Um auch dieser technischen Entwicklung Rechnung zu tragen, hat die Feuerwehr Ölbronn-Dürrn ein neues hydraulisches Rettungssystem angeschafft, das noch mehr zu leisten vermag als das bisherige. 10000 Euro haben die Geräte gekostet, die an sich aus dem Feuerwehretat des Gemeindehaushalts zu finanzieren sind. Umso größer ist die Freude bei der Feuerwehr und der Gemeinde, dass die Versicherungsgruppe BGV/Badische Versicherungen die Anschaffungskosten übernimmt.
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