Sprache als Schlüssel zur Integration

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Konferenz für ehrenamtliche Flüchtlingshelfer im Landratsamt – Asylbewerber wollen arbeiten – Bildung wird zur großen Aufgabe

Die Unterbringung von Kriegsflüchtlingen durch den Landkreis ist momentan kein akutes Thema mehr, auch angesichts drastisch gesunkener Zuzugszahlen. Stattdessen gewinnt die Integration dieser Menschen immer mehr an Bedeutung. Diesem Aufgabenbereich widmete sich eine neuerliche Flüchtlings-helfer-Konferenz im Landratsamt.

Sprache als Schlüssel zur Integration

In kleinerem Rahmen als bei den vier vorangegangenen Konferenzen ehrenamtlicher Helfer in der Flüchtlingsbetreuung findet diesmal im Landratsamt ein Austausch zum Themenkomplex Bildung und Integration statt. Am Mikrofon Landrat Karl Röckinger. Foto: Kollros

Enzkreis. Den ganzen Donnerstagabend lang beschäftigten sich die Teilnehmer – rund 50 aus allen Enzkreis-Kommunen – in Gruppenarbeit mit den Möglichkeiten, wie auf örtlicher Ebene das umgesetzt werden kann, was sich Sozialdezernentin Katja Kreeb von den Ehrenamtlichen sehnlichst wünscht: „Motivieren Sie diese Menschen, dass sie Bildungsangebote, insbesondere sprachliche, annehmen, um sie in der Folge ins Arbeitsleben integrieren zu können“. Laut Kreeb seien etwa 40 bis 45 Prozent der Geflohenen im Alter unter 18 Jahren. Diese könnten noch recht gut erfasst und in eigens gebildeten Schulklassen zur Vorbereitung auf Arbeit und Beruf untergebracht werden. Diese seien demnach schulisch auch „gut versorgt“. Schwieriger werde es dann in der Gruppe der unmittelbar Älteren, denn nicht jeder 19-Jährige sei begeistert, noch die Schule besuchen zu sollen, denn „die wollen Geld verdienen“, aber dies funktioniere ohne ausreichende Sprachkenntnisse eben nicht.

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