Sportgeschichte ist noch immer ein Randbereich
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Nur wenige Historiker befassen sich mit diesem Thema
Maulbronn. „Sport ist ein Kulturgut, es bedarf unserer Erinnerung“, das hat Ministerialdirigentin Sabine Frömke am Freitag beim Maulbronner Jubiläumssymposium anlässlich 20 Jahre Institut für Sportgeschichte Baden-Württemberg (IfSG) und zehn Jahre Deutsche Arbeitsgemeinschaft Sportmuseum, Sportarchiven und Sportsammlungen (DADS) unterstrichen. Sport genießt zwar hierzulande eine große Popularität, dennoch bewegen sich diejenigen, die sich mit seiner Geschichte befassen, in einem Randbereich.
IfSG-Geschäftsführer Martin Ehlers begrüßt den IfSG-Vorsitzenden Erich Hägele, Ministerialdirigentin Sabine Frömke und den DAGS-Vorsitzenden Stefan Grus (v.li.) Foto: Stahlfeld
„Das Massenphänomen Sport ist zwar seit über 100 Jahren stets im aktuellen Geschehen präsent, doch um seine nachhaltige Sicherung und Auswertung gibt es keine konsequenten Bemühungen“, so Martin Ehlers, Geschäftsführer des IfSG mit Sitz in Maulbronn. Die Mitarbeiter des Instituts haben sich vor nunmehr 20 Jahren auf den Weg gemacht, baden-württembergische Sportgeschichte für die Nachwelt zu sichern. „Das Bewusstsein dafür ist gewachsen“, zog Ehlers sein persönliches Resümee. Man habe sich professionalisiert, und das Landesarchiv Baden-Württemberg sei ein starker Partner.
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