Spielsucht: Kaufmann verzockt 500000 Euro

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Staatsanwaltschaft wirft Versicherungsvertreter vor, Gelder seiner Kunden veruntreut zu haben

Pforzheim. Ehe, Haus, Job, Gesundheit, Freiheit sowie Kunden- und Bankgelder in Höhe von mehr als 500000 Euro – auf der Jagd nach dem großen Gewinn hat der Angeklagte alles aufs Spiel gesetzt und bis zum Tag seiner Selbstanzeige im September 2015 das meiste davon verzockt.

Betrug in 29 Fällen wirft Staatsanwältin Christine Roschinski dem 37-jährigen Versicherungsvertreter vor. 28-mal soll der gelernte Kaufmann das Geld seiner Kunden statt auf die sichere Bank festverzinslicher und lukrativer Anlagen in die Casinos Stuttgart, Baden-Baden und Bad Dürkheim getragen haben. Über 400000 Euro illegales Spielgeld sammelte er in zwei Jahren ein. Den größten Betrag indes überließ ihm seine Hausbank. Als Sicherheit für einen Immobilienkauf stellte sie ihm einen Scheck über 175000 Euro aus. Der Deal platzte – vielleicht war es ein Täuschungsmanöver. Der Angeklagte löste den Scheck ein und verzockte anschließend alles am Roulettetisch.

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