Spiel lässt Zuhörern den Atem stocken
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Bernd Glemser gibt Soloabend
Maulbronn. In seinem Solokonzert am Samstag im Rahmen der Klosterkonzerte Maulbronn riss Bernd Glemser mit unübertrefflich virtuos und vital gestalteten Interpretationen von Werken aus drei sehr unterschiedlichen Perioden der Musikgeschichte die Besucher regelrecht von den Stühlen. Seit Tagen war das Konzert im Laienrefektorium fast bis auf den letzten Platz ausverkauft.
Bernd Glemser, der weltweit hoch geschätzte Meisterpianist, begann mit der Sonate a-moll Nummer 34 von Joseph Haydn. Mit großem Elan entwickelte er im Presto ein federleicht wirkendes, durchaus heiteres Spiel in feinen Nuancen. Silbrig glitzernde Klanggirlanden ließen das Adagio zu einem beglückenden Erlebnis für die Ohren werden. Doch das in furiosem Tempo dargebotene Finale des Werks gab zu erkennen, dass sich der Virtuose nun ausreichend warm gespielt hatte, um in den folgenden Stücken seine berühmte und bewunderte musikalische Gestaltungskraft und einzigartige Virtuosität noch nachdrücklicher auszubreiten.
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