Spaß am See – aber ohne Leichtsinn

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Badeunfälle machen Schlagzeilen. Auch am Tiefen See in Maulbronn gibt es keine Aufsicht mehr. DLRG-Ortsgruppe wird durch die Corona-Pandemie ausgebremst. Lebensretter und Behörden mahnen die Besucher in mehrfacher Hinsicht zur Vernunft.

Maulbronn. Dramatische Einsätze wie am Badesee in St. Leon-Rot, wo am Samstag ein 52-Jähriger tödlich verunglückt ist und am Sonntag ein weiterer Schwimmer gerettet werden musste, rücken die Frage der Sicherheit an Gewässern in den Fokus. Die Zahl der Unfälle steigt, und wie überall gilt auch am Tiefen See in Maulbronn: Bei den Besuchern ist Vernunft gefragt.

Spaß am See – aber ohne Leichtsinn

In Maulbronn spielen in diesem Jahr verschiedene Faktoren zusammen, wegen derer das Prinzip der Eigenverantwortung umso wichtiger geworden ist. Mit dem Aus für das Naturfreibad ist auch die Aufsicht durch einen hauptberuflichen Bademeister weggefallen, während das Engagement der DLRG-Ortsgruppe durch die Pandemie ausgebremst wurde. „Wir haben beschlossen, dieses Jahr wegen Corona keine Wache mehr zu stellen“, schildert der Technische Leiter des Vereins, Heiko Eifried, den aktuellen Stand. „Wir sind mit der Situation gar nicht glücklich und hoffen, dass nichts passiert“, betont der erfahrene Rettungsschwimmer, der mit seinen Kameraden zum Nichtstun verdammt ist.

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