Sparpläne stoßen auf Widerstand
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Die Kosten für den Knittlinger Bauhofneubau sind gestiegen – Thema zunächst vertagt
Knittlingen. „Vertragt euch!“: Diesen Appell richtete der Knittlinger Bürgermeister Heinz-Peter Hopp am Ende einer intensiven und ohne konkretes Ergebnis vertagten Debatte an Teile des Gemeinderats. Zur Diskussion standen die Pläne für den Bauhofneubau.
Das Feuerwehrhaus steht bereits, nun soll hier auch der Bauhof Platz finden. Foto: Becker
Dass diese bisher suboptimal untergebrachte städtische Einrichtung einen Neubau auf dem ehemaligen Scholl-Areal an der Esselbachstraße bekommen soll, ist seit Jahren beschlossene Sache, zumal sich Verwaltung und Gemeinderat Synergieeffekte durch die Nachbarschaft zum bereits errichteten Feuerwehrhaus erhoffen. Die Pläne stießen schon im Juni 2011 auf das einhellige Ja des Gremiums, die Baugenehmigung ist längst erteilt. Mittlerweile seien allerdings durch den neuen Baukostenindex und diverse Auflagen aus der Baugenehmigung die zu erwartenden Kosten um etwa zwölf Prozent auf jetzt 2,863 Millionen Euro gestiegen, was die Verwaltung zum Anlass nahm, dem Rat Ideen zu Einsparmöglichkeiten vorzulegen. Wie Architekt Martin Entenmann am Dienstagabend erläuterte, könnten zusammen rund 350000 Euro weniger anfallen, würde die Oberfläche im Außenbereich teilweise nur geschottert, der Lagerbereich gekürzt sowie das Hauptgebäude entlang der Esselbachstraße um ein Feld der Fahrzeughalle – effektiv um 4,50 Meter – verkleinert.
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