Sparkasse bietet Kompromiss an
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Knittlingen-Freudenstein (pm/fg). Im Konflikt um die Schließung der Sparkassenfiliale in Freudenstein und der Weigerung des Geldinstituts, neben einem Geldautomaten und einem Kontoauszugsdrucker auch einen Briefkasten bereitzustellen, der regelmäßig geleert wird und in den die Kunden ihre Überweisungen einwerfen können, zeichnet sich ein Kompromiss ab. Einer Pressemitteilung der CDU Knittlingen zufolge habe die Sparkasse einen Vorschlag der Christdemokraten aufgegriffen, wonach sie vorfrankierte Briefumschläge bereitstellt, in denen die Kunden in Freudenstein und Hohenklingen ihre Überweisungen per Post nach Knittlingen schicken können. „Damit ist gewährleistet, dass Überweisungsformulare für die Bürgerinnen und Bürger, die nicht über Online-Banking verfügen, ihre Überweisungen zukünftig weiterhin tätigen können“, heißt es wörtlich in der Mitteilung der CDU. Die Kosten der vorfrankierten Briefumschläge übernehme die Sparkasse. Den bisherigen Briefkasten an der Sparkasse für Überweisungsformulare oder sonstige Post weiter zu betreiben, sei nach Darstellung der Sparkasse aus sicherheitstechnischen Gründen sowie auch aus datenschutzrechtlichen Gründen nicht machbar.
Sieghardt Bucher vom Vorstand der Sparkasse erläuterte in einer Sitzung der CDU-Fraktion in Anwesenheit des ´Vorsitzenden der CDU-Kreistagsfraktion, Günter Bächle, noch einmal die wirtschaftliche Situation der 14 Geschäftsstellen, die geschlossen werden. Nicht nur die Corona-Pandemie zwinge zu solchen wirtschaftlichen Entscheidungen. Ein entscheidendes Kriterium für die Schließungen sei auch die Personalsituation in den kleinen Geschäftsstellen.
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