Spätzle-Weltrekord: Vorbereitung ist alles
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Sternenfels-Diefenbach (ram). So viel sei verraten: Das längste Spätzle der Welt, das der SV Diefenbach am Sonntag produzieren will, wird nicht geschabt. „Das ginge ja auch gar nicht“, sagt Emanuel Wilhelm. Schließlich will man nach Möglichkeit eine Länge von 150 Metern packen. „Dann würden wir den maximalen Sponsorenbetrag bekommen“, erklärt er. Denn: Für jeden Meter, den die fleißigen Köche schaffen, fließt Geld in die Vereinskasse. Damit auch die Zuschauer mitzählen können, wie weit der Verein schon ist, wird alle zehn Meter ein Tischfeuerwerk als optisches Signal gezündet. Helfende Hände entlang der 100-Meter-Tisch-Bahn braucht es einige, und das Wichtigste ist: Jeder muss wissen, wo und wie er anpacken muss. „Wenn alles klappt, benötigen wir wohl eine gute Stunde Zeit“, so Wilhelm, der die Idee des längsten Spätzles der Welt schon vor rund vier Jahren hatte und nur auf den richtigen Anlass gewartet hat. Mit dem Sportfest und der Einweihung des neuen Beachvolleyball-Felds ist dieser Moment nun am Sonntag ab 14.30 Uhr gekommen. „Wir haben ein bisschen gebastelt“, verrät er vorab über die Maschine, die für die richtige Länge sorgen soll. Ansonsten gebe es einen Spätzleteig mit den üblichen Zutaten. Wichtig sei, dass dieser gelingt. „Da haben wir inzwischen ziemlich viel Übung drin“, scherzt Wilhelm. Und als richtiger Schwabe will er auch nach dem Weltrekordversuch nicht allzu lange auf Spätzle-Gerichte verzichten. „Vielleicht eine Woche“, sagt er lachend. Von Experimenten über die richtige Teigzusammensetzung sollen hier und da übrigens auch noch Spätzle in Tiefkühltruhen lagern. Die Versuche waren überaus erfolgreich: 22 Meter haben die Diefenbacher problemlos gepackt.
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