Späte Bedenken gegen Abriss

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Häuschen unterhalb der Dürrmenzer Kirche muss weichen – Ausschuss stimmt Brunnenentwurf zu

Ein Flößerbrunnen soll den Bischof-Wurm-Platz aufwerten. Dazu gab der Ausschuss für Umwelt und Technik grünes Licht. Das zuletzt als Trafogebäude genutzte historische Häuschen unterhalb der Kirche muss weichen, was im Gremium für Diskussionsstoff sorgte.

Das Häuschen unterhalb der Kirche (Bildmitte) muss weichen, was bei der Bevölkerung in Dürrmenz offenbar nicht nur auf Zustimmung stößt.

Das Häuschen unterhalb der Kirche (Bildmitte) muss weichen, was bei der Bevölkerung in Dürrmenz offenbar nicht nur auf Zustimmung stößt.

Mühlacker. Eigentlich war in der Ausbauplanung lediglich ein einfacher, quaderförmiger Brunnenstein mit zwei bis drei Sprudlern vorgesehen. Doch nun hat der Verschönerungsverein, wie berichtet, einen höherwertigen Gestaltungsvorschlag vorgelegt. Der von dem Enzberger Künstler Kurt Tassotti entworfene Brunnen, der beim Aufgang zur Andreaskirche entstehen wird, diene als „belebendes Element“, sagte Bürgermeister Winfried Abicht. Die einen Flößer zeigende Stele ist 1,90 Meter hoch und steht auf einem 45 Zentimeter hohen Betonsockel. Die beiden Sichtflächen der Stele sind 35 und 55 Zentimeter breit und stehen in einem rechten Winkel zueinander. Das vorgesehene Wasserbecken ist dreieckig, 20 Zentimeter tief und verfügt über 1,30 und 2,35 Meter lange Seiten. Unter den aus der Stele heraustretenden Rundhölzern wird eine 35 Zentimeter breite Wasseraustrittsstelle angelegt, damit es aussieht, als würde sich das Floß auf einer Wasseroberfläche bewegen. Dafür, dass das Wasser auch regelmäßig fließt, sorgt eine kleine Tauchpumpe. Nachts werden die Kirchenwand und die Brunnenstele durch zwei Bodenstrahler optisch hervorgehoben.

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