Spähen und mähen
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Das giftige Jakobs-Kreuzkraut breitet sich in Knittlingen aus
Knittlingen. Senecio jacobaea: Auch ein klangvoller lateinischer Name kann nicht darüber hinwegtäuschen, dass das Jakob-Greiskraut, auch Jakobs-Kreuzkraut genannt, keine gern gesehene Pflanze ist. Sie verbreite sich an Straßenrändern gerade massiv, gab Stadtrat Günter Hauf (SPD) im Knittlinger Gemeinderat die Beobachtung eines Landwirts wieder.
„Das Zeug ist sehr giftig, es gehört weg“, brachte Hauf seine Forderung auf den Punkt. Vor allem Pferden könne der Korbblütler zum Verhängnis werden: „Drei Handvoll reichen, um ein Tier zu töten“, sagte Hauf. Auch die CDU-Rätin Waltraud Piechatzek bestätigte, dass die gelb blühenden Pflanzen auf dem Vormarsch seien. Da vor allem die Ränder von Kreisstraßen betroffen seien, habe sie bereits die Straßenmeisterei informiert. Besonders extrem sei die Situation auf Höhe des Hauses des Angelsportvereins. Auch der städtische Bauhof solle aktiv werden, forderte Bürgermeister Heinz-Peter Hopp Julia Pfau vom Bauamt auf, einen „Spähtrupp“ auszusenden. Die Pflanze müsse möglichst rasch bekämpft werden. Blühe sie erst richtig und verbreite ihre Samen, werde das Problem im kommenden Jahr nur noch größer. Den Herbstzeitlosen sollten die Rasenmäher ebenfalls zu Leibe rücken, sagte Heinz-Peter Hopp.
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