SpVgg bläst zum Angriff
Archiv
Die Zeit der Taktik- und Technikspielchen ist vorbei – Für Zaisersweiher geht’s jetzt wieder um Punkte
Die SpVgg Zaisersweiher hat in der Winterpause an ihrer spielerischen Qualität gefeilt, am Samstag kann sie im Heimspiel gegen den FC Alemannia Wilferdingen zeigen, was sie drauf hat.
Achtung, ab jetzt wird wieder scharf geschossen! Die SpVgg Zaisersweiher (grüne Trikots) hat eine starke Vorrunde gespielt und sich in der Kreisliga gut etabliert. In der Rückrunde, die am Samstag beginnt, muss die Mannschaft ihre Leistung bestätigen, fordert Trainer Jürgen Widmann. Foto: Rubner
Maulbronn-Zaisersweiher. Die Begegnung wird um 15 Uhr angepfiffen. Trainer Jürgen Widmann freut sich auf die Partie und hofft auf viele Zuschauer, die der Spielvereinigung den Rücken stärken. Dass die Rückrunde wegen der Nachholspiele früh beginnt, gefällt dem Coach. „Besser so als Englische Wochen, bei denen man mittwochs wegen Schule, Studium und Schichtarbeit immer wieder auf Spieler verzichten muss.“ Der Coach erwartet einen schwierigen Auftakt. „Da kommt ein sehr starker Gegner“, betont er und fügt hinzu: „Wir werden Wilferdingen nicht unterschätzen.“ Bei der Vorbereitung auf die Rückrunde, die Mitte Januar begann, verzichtete der Trainer auf Experimente. „Es war mir wichtig, dass wir weiter an unserer spielerischen Qualität feilen“, sagt Widmann, der vor allem das schnelle Spiel nach vorne, das Passspiel und die Balleroberung trainieren ließ. Der Mann aus Stein vergisst nicht, den Kunstrasen zu erwähnen, der seinen Teil zu gelungenen Übungseinheiten beigetragen hat. Lediglich die Trainingsbeteiligung hätte in den vergangenen Wochen erfreulicher ausfallen können. Für einige Spieler stand anstelle von Ballbehandlung jedoch Bildung auf dem Programm, beispielsweise in der Abendschule. Die Kreisliga-Mannschaft startet unverändert in die zweite Halbzeit der Saison. Lediglich im Tor steht mit großer Wahrscheinlichkeit eine Veränderung an. Widmann deutet an, dass Steffen Pischke nach der Saison aufhören könnte. Matthias Rößler soll für ihn frühzeitig als feste Größe im Tor etabliert werden, außerdem müssen sich die Verantwortlichen im Falle von Pischkes Abschied nach einem neuen zweiten Torwart umschauen. Widmann spielt mit dem Gedanken, Rößler bereits am Samstag in den Kasten zu stellen. Mit Blick auf das erste Heimspiel ist zudem noch unklar, ob Samet Altuntas auflaufen kann. „Er hat sich im jüngsten Testspiel eine Verletzung an der Achillessehne zugezogen.“ Fest stehe, dass Verteidiger Simon Metzinger ersetzt werden müsse, teilt Widmann mit. Zaisersweiher rangiert im 16er-Feld der Kreisliga aktuell auf Platz sieben und kann ohne großen Druck in die Rückrunde gehen.
Wir freuen uns, dass Sie sich für
einen Artikel interessieren.
Jetzt registrieren und weiterlesen.
- ➔ Alle Webseiteninhalte
-
➔ Inklusive aller
Artikel
- ➔ Jederzeit kündbar
Sie sind bereits Abonnent? Hier einloggen