Sozialer Dienst begleitet Häftlinge
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In der JVA Heimsheim bemühen sich sieben Sozialarbeiter um die Resozialisierung der Täter.
Heimsheim. Der Gefängnisaufenthalt in der Justizvollzugsanstalt, er soll einerseits Taten ahnden und die Bürger vor den Tätern schützen, andererseits aber auch einen Beitrag zur Wiedereingliederung der Täter in die Gesellschaft und einen Beitrag zur inneren Sicherheit und zum Rechtsfrieden leisten. Gefangene sollen „resozialisiert“ werden, und dabei spielt der sogenannte „soziale Dienst“ in der Justizvollzugsanstalt eine entscheidende Rolle. Hier kennt man die Gefangenen besonders gut, weil sich die Sozialarbeiter um viele Belange der Insassen kümmern müssen.
Axel Veit (li.) und Frank Jansen wissen um die wichtigen Aufgaben des sozialen Diensts in der JVA. Foto: Friedrich
Organisatorisch ist der soziale Dienst direkt der Anstaltsleitung zugeordnet, de facto aber in ein Team mit Vertretern aus allen Bereichen des Gefängnisalltags vom Werkdienst über den allgemeinen Vollzugsdienst bis hin zum psychologischen Dienst integriert. „Dieses Team entscheidet über so ziemlich alle Belange des Gefangenen“, erklärt der geschäftsführende Sozialarbeiter der Justizvollzugsanstalt Heimsheim, Axel Veit. Dies gelte weniger für die sicherheitsrelevanten Aspekte, dafür aber für die Frage, welche Behandlung der Insasse erhalten und wie es mit ihm im Vollzug weitergehen soll.
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