Sozialausgaben steigen weiter an
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Landrat Karl Röckinger und Kämmerer Frank Stephan präsentieren Entwurf zum Kreishaushalt 2015
Die Kreisverwaltung will im kommenden Jahr weniger Geld von seinen 28 Städten und Gemeinden, gleichzeitig aber neue Schulden machen. Mit diesen Eckpunkten haben Landrat Karl Röckinger und sein Kämmerer Frank Stephan gestern die Runde der Etatberatungen für 2015 eröffnet.
Die Illinger Westtangente (hier der vorgesehene Anschluss an die Bundesstraße 35) soll die innerörtliche Bahnhofstraße entlasten und ist das größte Straßenbauprojekt im Kreishaushalt. Foto:Kollros
Enzkreis. Konkret sollen die Stadt- und Gemeindekämmerer rund 1,1 Millionen Euro weniger an die Kreiskasse überweisen, in der Summe 70,3 Millionen Euro. Im laufenden Jahr waren 71,4 Millionen Euro fällig, wie der Hüter der Kreisfinanzen, Frank Stephan, erklärte. Zudem würden sich weitere Verbesserungen für die Kassen der Kommunen ergeben, betonten Stephan und Röckinger: Sie kämen in den Genuss von rund 900000 Euro aus der Bundeskasse – nämlich als Erstattung von Kosten der Eingliederungshilfe. Hier greift eine Neuregelung, wonach das Geld nicht über die Landkreise, sondern direkt an die Kommunen erstattet wird. Diese werden, auf den Enzkreis bezogen, in der Summe mit der niedrigeren Kreisumlage um knapp zwei Millionen Euro gegenüber dem laufenden Jahr bessergestellt.
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